SHOPPING EXCKLUSIV IN OBERSTDORF
Männer hassen Shopping
Einkaufen hat für ihn nichts mit Lustgewinn zu tun. Auch der Wohlfühlfaktor ist eher wenig ausgeprägt.
Wenn Frauen sich etwas Gutes tun wollen, gehen sie einkaufen. Männer machen sich lieber ein Bier auf.
Bezogen aufs Einkaufen heißt das: Männer kaufen zielgerichtet und möglichst effizient ein. Er überlegt
sich zuvor, was er braucht, entscheidet sich dann und kauft schließlich. Zielorientierung, Effizienz und
Sachlichkeit sind männliche Eigenschaften, die teils durch die biologische Grundausstattung, teils durch
gesellschaftliche Normen vorgegeben werden.
Warum hassen Männer Shopping?
Wenn sie mal wieder zu einer ausgiebigen Shopping-Tour aufbricht, bricht bei ihm höchstens der
Angstschweiß aus. Die Szenarien ähneln sich - ob in der Edel-Boutique oder im Secondhand-Laden:
Während sie begeistert ein Teil nach dem anderen aussucht, anprobiert, vor dem Spiegel begutachtet,
steht er bestenfalls gelangweilt, meist jedoch regelrecht abgetörnt daneben und meckert, dass es so
lange dauert.
Shopping sieht bei ihm nämlich so aus: Rein in den Laden (das Auto meist mit laufendem Motor, bzw.
Warnblinker in zweiter Reihe geparkt), schnell etwas aus dem Sortiment greifen - ganz Routinierte
ignorieren sogar die Größe -, bezahlen und schnell wieder raus aus dem Geschäft. Und wenn es dann
nicht passt, geht sie am nächsten Tag los und tauscht es wieder um, besorgt die richtige Größe, eine
vorteilhaftere Farbe oder Ähnliches.
Diplom-Psychologin und Paar-Therapeutin Lisa Fischbach erklärt dieses Geschlechterphänomen:
Für viele Frauen bedeuten neue Kleidungsstücke eine Optimierung des persönlichen Wohlfühlfaktors.
Mit Einkaufen assoziieren sie positive Gefühle: Sich etwas gönnen oder was Gutes tun. Deshalb ist
Shopping für viele Frauen eindeutig mit Spaß und Freude verbunden. Nun ja, solange er nicht nörgelnd
daneben steht und beim Blick auf das Preisschild genervt die Augen verdreht.
Männer shoppen spaßfrei
"Die wenigsten Männer können der Tätigkeit des weiblichen Shoppens etwas abgewinnen", sagt
Lisa Fischbach. Frauen bummeln, verschaffen sich einen Überblick über das Sortiment, stöbern auch
gern einmal ohne konkrete Kaufabsicht. Männer kaufen meist zielgerichtet ein, wissen was sie wollen
und streben gleich das entsprechende Geschäft an. Lisa Fischbach: "Das hat sicherlich viel mit
männlichen Eigenschaften wie Effizienz, Zielorientierung oder Sachlichkeit zu tun, die durch die Erziehung
und das Berufsleben verstärkt ausgeprägt werden." Das heißt: Shopping erfüllt den Zweck, ist aber kein
Lustgewinn.
Die meisten Frauen genießen Shopping-Trips daher auch lieber mit ihren Freundinnen oder ohne
Begleitung. Die männlichen Shopping-Muffel stören mit ihrer ablehnenden Art nur. Außerdem haben die
meisten Männer in den Augen ihrer Frauen einen eher merkwürdigen Geschmack und sind somit keine
wirklich guten Berater.
…na wenn das mal so stimmt
